"the genki kitchen" - essen als medizin


Rund um das Thema Essen und Ernährung gibt es viele Meinungen, Erfahrungen und vermeintlich erfolgsversprechende Diäten, um abzunehmen, sich besser und fitter zu fühlen und sich etwas Gutes zu tun.

 

Ich bin jedoch der Überzeugung, dass nur eine bewusste Ernährungsumstellung in Kombination mit einem aktiven Leben und einer achtsamen Lebensweise den gewünschten Erfolg bringen kann.

 

Essen muss schmecken, neugierig machen, bunt und frisch sein, leicht verdaulich sein - und im Idealfall auch noch die Gesundheit positiv beeinflussen.

 

Dies ist möglich durch:

  • die Auswahl von Lebensmitteln mit besonderen Wirkstoffen

  • das Einbauen von basischen und veganen Lebensmitteln in den täglichen Speiseplan, um den zumeist übersäuerten Körper zu entlasten
  • Fasten - hierzu gibt es viele Varianten.
    Die einfachste ist, einen Trinktag pro Woche (Entlastungstag) zu machen (nur Tee und leere Gemüsesuppe);
    Eine andere Möglichkeit ist Intervallfasten, also normal zu frühstücken, dann um ca 15:00 Uhr ein spätes Mittagessen und dann bis zum nächsten Morgen nichts mehr zu essen (also für ca. 16 Stunden zu fasten); es kann eventuell auch mit dem Mittagessen begonnen werden, dann das Abendessen um spätestens 19:00 Uhr und dann wird bis zum nächsten Tag (bis Mittag, also auch wieder rd. 16 Stunden) gefastet; ich würde allerdings die erste Variante empfehlen. Das Intervallfasten kann z.B. an 2-3 Tagen pro Woche über einen längeren Zeitraum praktiziert werden.
    Andere längere Fastenkuren empfehle ich nur nach Rücksprache mit einem Arzt.
  • Verbiete Dir nichts - wenn Du Lebensmittel weglassen möchtest, siehe es eher als Experiment für einen bestimmten Zeitraum und stell Dir in Aussicht, dass Du diese Lebensmittel danach wieder essen darfst. In der Experimentierphase wirst Du vielleicht merken, dass Du dieses Lebensmittel ohnehin gar nicht mehr brauchst. 
  • Probiere neue oder Dir unbekannte Lebensmittel aus und suche Dir gesunde Rezepte zur Zubereitung. Nur so kannst Du neue Geschmäcker entdecken und Deinen Speiseplan bereichern.
  • Hör auf Deinen Körper - jede/r hat Lebensmittel, die ihm/ihr nicht gut tun. Oft schmeckt uns das, was wir nicht gut vertragen, auch gar nicht (Prickeln auf der Zunge, Bläschen in der Mundhöhle, etc.). Vor allem auch bei ungesunden Lebensmitteln, die viel Zucker, Fett und einfache Kohlehydrate enthalten, sollten wir in uns hineinhorchen und überlegen, ob unser Körper wirklich danach verlangt - oder ob wir vielleicht nur Durst haben, oder ob ein Apfel nicht auch genügen würde. Heißhunger auf gewisse Lebensmittel kann auf einen Mineralstoffmangel hindeuten.
  • auf maximal 3 Mahlzeiten am Tag und überschaubare Portionsgrößen achten - die meisten von uns essen zu oft zwischendurch und generell pro Mahlzeit/Snack zu viel. Der Körper kommt mit viel weniger Nahrungsmitteln aus, als man denkt - leider!
    • Daher also nicht zwischen den Mahlzeiten oder während des Kochens naschen!
    • Essen auf kleineren Tellern anrichten - dann sieht es schon mal nach mehr aus!
    • Eine Mahlzeit soll maximal so groß sein wie 1,5 mal die eigene Handfläche - auftürmen gilt nicht!
    • Jeder isst nur seinen eigenen Teller leer - Reste für den nächsten Tag z.B. als Mittagessen mitnehmen!
  • sich ab und zu etwas bewusst gönnen - nichts ist verboten, alles ist erlaubt - nur eben nicht ständig und jederzeit! Es spricht nichts gegen das leckere Stück Torte bei Oma oder das ausgiebige Geburtstagsessen - im Gegenteil - genieße es! ... Solange es nicht regelmäßig und andauernd ist!